Fondue Anmeldung

Für die Planung des Fondue Abends (Di. 17. Dez, 19:30) im Nachgang an den Doku „Wem gehört das Wasser“ müssen wir wissen, wie viele Leute kommen. Wir behalten uns vor, Anmeldungen von Personen, welche wir nicht kennen, nicht zu berücksichtigen.
Infos zur Veranstaltung vgl.
https://kritische.ch/2019/12/03/wem-gehoert-das-wasser/
https://www.facebook.com/events/947433478976912


Winterlager 2020

Digitaler Kapitalismus

Technologie, Kritik & Zivilgesellschaft

Vom So. 26. Januar bis Sa. 1. Februar organisieren die kritische Politik Zürich, deren Ehemaligengruppe, die kritischen Juristinnen Bern und die kritischen Juristinnen Fribourg ein Winterlager oberhalb von Spiez.

Du 26 janvier au 1er février, la politique critique Zurich, leur groupe d’anciens, les juriste.x.s critique.x.s Berne et les juriste.x.s critique.x.s Fribourg organisent un camp d’hiver au-dessus de Spiez.


Zwei Veranstaltungen zur Palästina/Israel-Thematik

Am Dienstag 5. Oktober wird David Sheen an der Uni sprechen und eine Woche später folgt Mahmoud Hawari.

Die kriPo hat die Veranstaltungen in Zürich gemeinsam mit der Gesellschaft Schweiz-Palästina. Die beiden Redner werden auch in Basel und Bern auftreten.


Die Revolution in Rojava

Die Revolution in Rojava – Dokumentarfilm und Infoveranstaltung 

“Rojava – zwischen Utopie und Realität“ und „Rojava in Syria: zwischen Kompromiss und Utopie“.

Die Filme wurden 2017 und 2018 gedreht und werden auf Englisch gezeigt. Sie berichten dokumentarisch über die verschiedenen Errungenschaften und Herausforderungen der gesellschaftlichen und
politischen Veränderungen in Nordsyrien. Die Filme zeigen auf, was der Krieg gerade zu zerstören droht.

Wann: 04,11.2019, 19:00 Uhr, Film ab 19:30 Uhr
Wo: Raum KOL-E-18, UZH Zentrum, Rämistrasse 71 

KOMMT ZAHLREICH UND ZEIGT EUCH SOLIDARISCH MIT ROJAVA.



Der Krieg in Nordsyrien ist in aller Munde und trotzdem bleibt vielfach unerwähnt, was unter dem Namen Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Fest
steht, dass sich seit 2014 grundlegende Pfeiler der gesellschaftlichen Organisation verändert haben – und das mitten in den Wirren des Syrischen Bürgerkrieges. Wir unterstützen die
emanzipatorische Frauenbewegung, die Infragestellung der kolonialen Grenzziehung, die Ablehnung des Nationalstaates durch die Idee des Demokratischen Konföderalismus und damit verbunden die
Dezentralisierung der Gesellschaft. Als dritter Pfeiler der Revolution ist die Soziale Ökologie – eine Ökologie nach Bedürfnissen, gemeinsam Organisiert und im Einklang mit Natur und Tier. Wir
sind überzeugt, dass es notwendig ist, sich über Länder und Realitäten hinweg zu solidarisieren und dass die Revolution in Rojava auch für unsere Kämpfe wichtige Erkenntnisse bringt. Die
Errungenschaften der vergangenen Jahre sollen nicht vergessen werden, denn es handelt sich bei Rojava nicht einfach um „ein Autonomiegebiet“ und es sind nicht einfach „Kurdenmilizen“, die die
Region verteidigen. Mit dieser Veranstaltung wollen wir aufzeigen, auf welchem Fundament die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien steht. Dabei stehen politische Konzepte, militärische
Strategien, internationalistische Perspektiven genauso wie zivilgesellschaftliche Entwicklungen im Fokus.


Download

Flyer zur Veranstaltung zum herunterladen
flyer4.11..pdf
Adobe Acrobat Dokument
1.6 MB


Public Lecture & Discussion: (Ir)responsible Disclosure

 

Event with Sarah Jamie Lewis on the 17th October in English.

Sarah Jamie Lewis, Executive Director for the Open Privacy Research Society and editor of Queer Privacy, discusses cryptographic vulnerabilities in the Swiss Post / Scytl e-voting system.

Throughout the evening, we will explore the ethics of „responsible“ disclosure, anarchist approaches to public infrastructure and how Open Privacy works with marginalized communities to develop
the next
generation of consensual technology.

The public lecture is followed by an extended discussion with all participants.

Entry: Free (Voluntary Collection for the Open Privacy Research Society)
Date: 17.10.19, 7pm.

In cooperation with: Chaos Computer Club Switzerland

 

Event unter…

Facebook

UZH Agenda


Live-Stream zum nachhören


Lesegruppe: "Beziehungsweise Revolution"

von Bini Adamczak

“’Beziehungsweise Revolution‘ knüpft an die Grunderfahrung vieler überzeugter Linker an: jener des Scheiterns, selbst beim Siegen. Diese Erfahrung hat ihre Gründe sowohl in der leidenschaftlichen
Bezugnahme auf die Ausgebeuteten, Unterdrückten und Entrechteten sowie in der tiefen Sehnsucht nach der letztendlichen Überwindung aller menschenverachtenden, gewaltsamen und entfremdenden
Zustände. Die darin geformten historischen Entwicklungen, wie beispielsweise die Konterrevolution des Stalinismus im Anschluss an die Russische Revolution oder jene des Neoliberalismus nach der
68er-Bewegung, haben sich als Traumata in die Psyche politisch bewegter Menschen eingeschrieben.

An diesem Punkt setzt Adamczak an und verdeutlicht, dass in revolutionären Prozessen stets auch die Geschlechterverhältnisse neu gestaltet wurden. Es zeigt sich, dass hierbei Ansätze aus der
Queertheorie dienlich sind um verschiedene Dualismen im neuzeitlich europäischen Denken aufzubrechen, wobei der Begriff „Beziehungsweise“ diese vermitteln soll.“

Dabe soll Revolution als eine Relation verstanden werden, in welcher Beziehungsweisen verändert werden.

Quelle: Rezension auf Kritisch-Lesen.de

 

Wir treffen uns am Montag, 23.9. am Vormittag, für die Planung dieser Lesegruppe.

Genauer Ort udn Zeit werden noch bekanntgegeben.

 

Für weitere Infos Mail an kripomail@gmail.com

 

Lesegruppenplan für das Semester:
immer ab 9:30Uhr
(immer Montag aber nicht ganz jede Woche)

 

jeweils im KriPo-Büro, 2. Stock Rämistrasse 62, 8001 Zürich

7.10. Kapitel 1 und 2 (bis s. 56)
14. 10. Kapitel 3 (bis s. 77)
21. 10. Kapitel 4 (bis s. 110)
4. 11. Teil 1 Kapitel 5 (bis s. 142, Wassergläser)
11. 11. Teil 2 Kapitel 5 (bis s. 175)
25. 11. Teil 1 Kapitel 6 (bis s. 213)
2. 12. Teil 2 Kapitel 6 und Kapitel und Kapitel 7
9. 12. Kapitel 8
16. 9. Kapitel 9


Adbusting-Workshop: Worte als politische Massnahme

19. September 18:30 – 20:30 KO2-D-54, UZH, Rämistr. 71, 8006 Zürich
von kriPo und Lange Nacht der Kritik


Adbusting ist eine Form der Straßenkunst. Dabei werden Werbeplakate so verändert, dass ihre Botschaft bis zur Kenntlichkeit entstellt wird. Ob nur ein Wort oder massive Eingriffe in die
abgebildete Bilderwelt: Wir zeigen verschiedenen designrhetorische Mittel der Subversion und Neukontextualisierung von Werbung mittels Adbusting.


Angesichts einer Welt, in der rassistische und sexistische multimediale Zumutungen zunehmend allgegenwärtig sind, stellt sich die Frage, ob Adbusting eine legitime Strategie der intellektuellen
Selbstverteidigung gegen visuelle  Fremdbestimmung sein kann. Gemeinsam wollen wir uns Beispiele ansehen und diskutieren, ob diese Aktionsform für eine emanzipatorische Praxis geeignet ist
oder doch nur die  Sehgewohnheiten der Werbebranche reproduziert.

 


Der Berlin Busters Social Club (bbsc) beschäftigt sich mit  Kommunikationsguerilla und Adbusting als Praxen der Wiederaneignung des öffentlichen Raumes. Dazu hat er ein Bilderbuch mit vielen
Beispielen des Adbustings und ein bisschen Text herausgebracht, welches er in einer schweizweiten Tour vorstellt.



Mehr Infos:


http://www.bbsc.blackblogs.org


http://maqui.blogsport.eu/2018/01/19/vereinnahmung-von-kommunikationsguerilla-oder-was-tun-wenn-der-gegner-zu-nett-ist/


Semesterstart




Eifach nöd! Keine Studiengebührenerhöhung!

Am Montag ist es nun plötzlich soweit, dass die Motion zur Studiengebührenerhöhung behandelt wird. Wir stellen uns entschieden gegen diesen Vorschlag!

 

Im Dezember 2016 wurde die
Motion
eingereicht und ist seither unbehandelt auf der Traktandenliste des Kantonsrats Zürich verstaubt. Nun plötzlich wird sie behandelt. Da sich sogar der sparwütige Regierungsrat gegen den Vorschlag
ausgesprochen hat
und der neue Kantonsrat über die Sache entscheidet, gehen wir davon aus, dass der Vorschlag abgelehnt werden wird. Dennoch halten wir es für wichtig, uns nochmal in aller
Deutlichkeit gegen eine Erhöhung der Studiengebühren an den Zürcher Hochschulen auszusprechen.

Als dazumals die Motion von Rochus Burtscher (SVP) und Hans Peter Häring (EDU) eingereicht wurde, reagierte auch der VSUZH unmittelbar und erklärte sofort, dass eine Erhöhung der Studiengebühren den Hochschulen zwar wenig bringen würde, doch die
Studierenden weiter finanziell unter Druck brächte und den Zugang zur Hochschule für alle, unabhängig der finanziellen Lage der Eltern, weiter erschweren würde. Auch die kriPo hat zu diesem
Zeitpunkt ein Positionspapier verfasst, welches die Forderung innerhalb der damaligen Kürzungsmassnahmen des Kanton Zürichs
kontextualisierte. Die prekäre Situation der Studierenden, die wir beschrieben, ist unverändert, wenn nicht sogar schlimmer geworden. Statt die Studierenden aus finanziell schwierigen Situationen
besser zu unterstützen, oder die Studiengebühren abzuschaffen, schlägt diese Vorlage vor, unter der Worthülse der „Mitverantwortung der Studierenden“ eine weitere Belastung für die meist jungen
Menschen, die nach guter Bildung streben, einzuführen. Anstatt die Bildung durch die Gesellschaft, welche als Ganzes von dieser profitiert, zu tragen, versucht die Begründung des Motionstextes
eine Spaltung der Arbeiter*innen und Studierenden mit dem Werkzeug des Neides zu erwirken. Anstatt Allen den Zugang zu Hochschulen und Bildung zu ermöglichen, würde durch die Annahme dieser
Motion die (a)soziale Selektion weiter verstärkt werden. Dass die grossen Unternehmen, welche in den letzten Jahren weiter mit Steuergeschenken bedacht wurden und von der Bildung und der
Prekarisierung der Absolvent*innen profitieren, für die Finanzierung der Hochschulen sowie auch den weiteren Teilen des Service Public stärker beigezogen werden könnten, wird von den rechten
Motionären selbstredend ignoriert.

 

Gäge eh Uni, nur für die Riiche, Studiegebühre ganz wegstriiche!


Für eine kostenlose Bildung, welche kritisch, selbstbestimmt, emanzipatorisch und
frei von Kapitalinteressen ist!


Big Brother Awards